Eine Hommage an das Landleben

Acker

Es war einmal der Geruch vom frischen Morgen, der einem sagt, welche Jahreszeit wir haben. Tausend Sterne am Himmel, die sich in klaren Sommernächten zeigen und zum Träumen einladen. Bekannte Gesichter, die freundlich lächeln und grüßen. Immer wiederkehrende Dorffeste, die jedes Jahr gleiches bieten und doch anders sind.

Den Fuß aus der Tür strecken und das Gras spüren.

Es war einmal der Mistgeruch auf den Feldern, der tagelang über dem Dorf schwebt und sich durch offene Fenster in das Haus frisst. Laut tratschende Omas, die sich am Sonntagmorgen um 7Uhr zufällig vor dem Schlafzimmerfenster treffen. Klatsch und Tratsch, der nicht selten dramatisiert und gehässig wird. Ein Nahverkehrssystem für den Schülertransport, das in den Ferien ausgestorben ist und du ohne Auto festsitzt.

Nicht mehr lang, oh du schönes Landleben, und du hast uns wieder.

Liebste Grüße,

eure Friederike

Landleben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.