Einschlafprobleme bei Babys

Ich halte dich, du schreist. Ich singe, du schreist. Ich stille dich, du beruhigst dich. Doch nicht lange und du schreist wieder, denn du hast Angst. Angst davor dich fallen zulassen, Angst vor der Kontrollabgabe an den Schlaf. Du wehrst dich und tobst, manchmal bis du keine Luft mehr bekommst, um dann erschöpft an der Brust entgültig einzuschlafen.
An schlimmen Tagen passiert diese Situation mehrfach, an guten nur in abgemilderter Form und selten gibt es ein ruhiges Einschlafstillen.

Denn das Einschlafen, sich fallen lassen, ist zu einem Kampf geworden, den du jeden Tag beschreitest. Die Kontrolle zu verlieren, bereitet dir panische Angst. Wir als deine Eltern sind beinahe machtlos, geben dir so viel Nähe und Geborgenheit wie wir können und dennoch bleibt es schwierig. Ich fühle mich schlecht, wenn ich mir vorstelle, was in deinem kleinen Kopf vor sich geht. Was für Ängste musst du durchstehen?


Das Einschlafen bereitet dir von Beginn an Schwierigkeiten und verschlimmerte sich in den ersten Monaten. Du nahmst immer mehr wahr und das Abschalten und Runterkommen wurde zum Problem. Monat für Monat, die du dich weiter entwickelst und die Welt für dich entdeckst, wird es schlimmer. Und so habe ich es für uns die meiste Zeit akzeptiert und hoffe darauf, dass es sich irgendwann von allein ergibt. Um dann sagen zu können: Auch wenn die Zeit anstrengend war, wir haben dir all unsere Geborgenheit und Fürsorge gegeben, um dich zu stützen – Das ist unser Weg.

Liebste Grüße,

eure Friederike ♥

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