Schneller schwanger werden: Hilfsmittel beim Kinderwunsch

schnell schwanger werden

„Denkt einfach nicht dran und entspannt euch, dann klappt es ganz schnell.“ Eine Aussage, die oft fällt, wenn man über seinen Kinderwunsch spricht. Sie ist oft gut gemeint ist und klingt banal, doch an der Umsetzung kann man schneller scheitern als gedacht. So vergehen manchmal Monate, manchmal Jahre, bevor ein Paar Nachwuchs erwartet. In dieser Zeit wird man ungeduldig und ist irgendwann alles andere als entspannt.

An diesem Punkt kommen Hilfsmittelchen ins Spiel, die zu einer schnelleren Schwangerschaft beitragen können. Dabei verhelfen sie im besten Fall nicht nur dazu, sondern lassen den Kopf zum Thema Kinderwunsch etwas leichter werden. Man tut so gesehen aktiv etwas, ohne sich einfach auf das Glück und die Hoffnung zu verlassen, dass es schon irgendwann klappen wird. Hier sind daher meine Hilfsmittel, die ich damals in unserer Kinderwunschzeit ausprobiert habe.

Ovulationstests

Frauen sind in ihrem Zyklus nur für eine gewisse Zeitspanne um den Eisprung fruchtbar und dieser kann leicht bestimmt werden. So liegt er bei einem normalen Zyklus vierzehn Tage vor der Periode. Mit Hilfe eines Kalenders kann Frau also gut den ungefähren Zeitpunkt ihres Eisprungs bestimmen. Doch viele Frauen haben unregelmäßige Zyklen und spüren den Eisprung nicht durch einen Mittelschmerz (ein Ziehen im Unterleib). In diesem Fall helfen Ovualtionstests*, die das LH- Hormon, also jenes, das den Eisprung auslöst, messen. Am besten verwendet man diese Tests über mehrere Tage hinweg, um einen Verlauf auszumachen. So wird die Linie zu nächst stärker und nach dem Eisprung wieder schwächer.


Aber, und das möchte ich noch erwähnen, den Eisprung anhand des LH-Werts eindeutig nachweisen kann man nicht. Weder der Anstieg des Progesterons noch das Steigen des LH-Werts (Ovulationstest) oder der Körpertemperatur, nicht einmal das Platzen der Follikelzyste im Ultraschall sind ein direkter Beweis für einen Eisprung.

Ernährung und Mängel

Kinderwunsch

Das Thema gesunde Ernährung ist ein großes Feld und ich möchte es an dieser Stelle nicht unnötig ausbreiten. Denn natürlich ist für eine gute Fruchtbarkeit auch eine gute Ernährung eine wichtige Voraussetzung. Leider macht es unser heutiges, undurchsichtiges Nahrungsangebot nicht immer leicht, uns richtig zu ernähren. Wer sich informieren möchte, kann hier gerne einlesen. In diesem Artikel wird genauer auf die einzelnen Stoffe in unserer Nahrung eingegangen, die Unfruchtbarkeit hervorrufen und Fehl-, Früh- oder Totgeburten begünstigen können. Gleichzeitig fehlen unserer heutigen Ernährung oft Substanzen, wie sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe, die natürlicherweise dabei helfen würden, die Gifte und generell unbrauchbare Stoffe schneller aus dem Körper zu schaffen.


Hervorheben muss man dabei Magnesium und Zink, denn viele Menschen in unserer westlichen Gesellschaft weisen hier leichte bis stärkere Mängel auf. Dabei lassen sich diese durch richtige Ernährung gut beheben. Das gilt für Frauen, wie für Männer. Denn eine Diagnose beim Mann von zu wenigen und unbeweglichen Spermien kann oft z. B. auf einen Zinkmangel zurück geführt werden.

Tees

Sie heißen Klapperstorch- oder Babyzaubertees, hinter diesen Namen verbergen sich einfache Heilkräuter, die bereits vor hunderten Jahren von Frauen eingesetzt wurden, um Menstruationsbeschwerden zu lindern oder den weiblichen Zyklus zu unterstützen. Ich habe mich während meiner Kinderwunschzeit auf zwei Kräuter beschränkt, die mir zudem sehr geholfen haben nach dem ersten Frühabort wieder in einen regelmäßigen Zyklus zu finden.

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1. Zyklushälfte bis zum Eisprung:

Himbeerblättertee, dieser fördert die Durchblutung der Gebärmutter und wirkt während der Periode krampflösend (1. Tag des Zyklus= 1. Tag der Periode). Da der Himbeerblättertee Phytohormone enthält, die dem Östrogen sehr ähnlich sind, hilft er bei der Eizellreifung und beim Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Sollte man seinen Teevorrat an Himbeerblättern in der Kinderwunschzeit nicht auf brauchen, ist das halb so schlimm. Denn ab der 34. Schwangerschaftswoche kann er wieder vorbereitend für die Geburt getrunken werden.

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2. Zyklushälfte ab Eisprung:

Frauenmanteltee, dieser wirkt sich ähnlich wie der Himbeerblättertee positiv auf einen regelmäßigen Zyklus aus und auch dieser ist durchblutungsfördernd. Die Inhaltsstoffe des Frauenmantels sind dem Hormon Progesteron sehr ähnlich, das in der zweiten Zyklushälfte die Einnistung der Eizelle vorbereitet. Daher wird Frauenmantel oft als natürliches Mittel bei Frauen mit einer Gelbkörperschwäche eingesetzt. Von beiden Tees reicht am Tag je eine Tasse völlig aus.

Habt Ihr weitere Hilfsmittel für den Kinderwunsch, die bei Euch geholfen haben und die Ihr gerne teilen möchtet?

Liebste Grüße,

eure Friederike

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