Minimalistische Erstausstattung – 6 Dinge, auf die Du verzichten kannst

Hier ist mein radikaler Vorschlag zu allen Einkaufs- Checklisten für das Leben mit Baby. Als ich schwanger wurde, habe ich mir mit Freude viele Artikel und Videos angeschaut, auf denen die Must- Haves für jede werdende Mama aufgelistet wurden. Eins war mir jedoch schnell bewusst: Das Meiste ist unnötiger Konsum, das brauchen wir nicht. Und so haben wir auf die folgenden, großen Erstausstattungsgegenstände verzichtet.

Positiver Nebeneffekt: Man spart Geld und kann auch mit kleinem Geldbeutel auf höhere Qualität achten. Ich möchte natürlich nicht pauschalieren und sagen, dass die folgenden Dinge fürs Baby komplett nutzlos wären. Ich erzähle lediglich von unseren Erfahrungen, die natürlich subjektiv sind.

1. Beistellbett und Stubenwagen

 

Stehen nur umher und wandern nach spätestens sechs Monaten in den Keller. Die Erfindung des Beistellbetts habe ich nie nachvollziehen können. Wieso nicht einfach eine Gitterseite vom normalen Babybett abbauen und an das Elternbett schieben oder gar montieren. Ein Stubenwagen kann durchaus praktisch sein, immerhin kann das Baby so überall in der Wohnung mitgenommen werden. In unserem Fall war das nie nötig, der kleine Mann fand immer einen gemütlichen Platz auf dem Arm oder Sofa.

2. Wickelkommode


Eine Anschaffung, über die wir lange nachgedacht haben, denn eine passende, normale Kommode zum Umfunktionieren haben wir. Sogar ein Erbstück auf dem bereits mein Opa gewickelt wurde, aber letztendlich haben wir uns doch dagegen entschieden. Gewickelt wird, wo Platz ist, meistens auf dem Sofa und wenn nötig nachts im Bett.

3. Babybadewanne


Ja, wir haben auch eine. Lustiger Weise hatte ich mir bewusst in der Schwangerschaft keine gekauft und dann nach der Geburt plötzlich einen Schnellschuss bekommen und doch eine bestellt. Ich fand es sehr umständlich und mehr als fünf Mal haben wir sie nicht benutzt. Selbst das erste Bad fand zusammen mit dem Papa in der großen Wanne statt.

4. Spielebogen


Am schlimmsten finde ich die mit zu viel bunten Krimskrams und Musik, diesen „Rainforest“
zum Beispiel, den so viele haben, scheußlich. Vielleicht ist es Geschmackssache, wir sind auch super ohne zu Recht gekommen und der Gedanke mein Kind unter sowas abzustellen, damit ich etwas im Haushalt schaffe, ist mir irgendwie suspekt.

5. Wickeltasche


Wenn ich manche Preise sehe, traue ich meinen Augen kaum und frage mich: Wieso? Na gut, ich war noch nie eine Handtaschensammlerin und habe von sowas absolut keine Ahnung, finde es aber dennoch total überteuert. Ich besitze ein paar Handtaschen, unterm Strich benutze ich aber nur eine und meistens eher ein Rucksack. Dieser wurde mit Kind zum „Handtaschen- Wickel- Rucksack“ umgetauft und immer so gepackt, wie wir es gerade brauchen. Der Einfachheit halber haben wir alle Wickelutensilien für unterwegs in einem Wetbag, den wir einfach in den Rucksack werfen, wenn es los gehen soll.

6. Kinderwagen


Bei diesem Punkt habe ich lange überlegt, ob ich ihn mit aufzählen soll. Fakt ist, die meisten haben und brauchen einen Kinderwagen, aber viele Babys mögen ihn eben nicht. Wir haben z. B. ein Tragebaby/-kind, wobei zum Anfang nur die Manduca akzeptiert wurde. Ich empfinde eine Trage oder ein Tuch als weitaus praktischer, weniger sperrig und flexibler als einen Wagen. Beim nächsten Kind würde ich nicht ausschließen, wieder den Wagen auszuprobieren, aber mein persönlicher Favorit bleibt das Tragen.

Wie sieht es bei Euch aus? Welche Gegenstände bei der Erstausstattung findet Ihr für sinnfrei und nutzlos, bzw. habt oder wollt Ihr bei Eurem Kind verzichten?

Liebste Grüße,

eure Friederike

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