5 kleine Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

nachhaltig leben

Jeder Teil trägt zum großen Ganzen bei. Das ist mein Leitsatz bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag. Es sind die kleinen Dinge, die sich summieren und zu einem bewussteren Leben führen. Denn keiner kann von heute auf morgen alte Gewohnheiten umkrempeln. Also gibt es hier fünf kleine Anregungen von mir für dich, wie du deinen Alltag mit kleinen Veränderungen nachhaltiger gestalten kannst.

1. Waschmittel

Das Waschmittel in großen 10 oder 25 Liter Kanistern kaufen und umfüllen. Großpackungen bedeuten für mich weniger Plastik und weniger Aufwand. Denn 25Liter Waschmittel halten bei uns etwa 25Monate, sodass ich mich nur einmal im Jahr um den Neukauf kümmern muss. Ich weiß, dass es nicht von allen Waschmitteln Großpackungen gibt. Eine Recherche lohnt sich aber alle Male. Wir waschen mit dem Ökowaschmittel Sonett* und ohne Weichspüler. Noch ökologischer wäre natürlich das Waschen mit Kastanien oder Efeu, leider wollte das bei uns bisher nicht so recht klappen.

2. waschbare Abwaschlappen

Wer kennt nicht diese dünnen Abwaschlappen, die es überall billig zu kaufen gibt. Dabei kann man sich monatlich die paar Cent und den Müll getrost sparen, denn jeder Lappen kann abwaschen. Ob alte Stoffreste oder gekaufte Mikrofaser-/ Baumwolllappen ist eigentlich egal. Wir haben uns irgendwann Mikrofaserlappen (leider Synthetik) zugelegt, da sie sich im trockenen Zustand auch gut zum Staubwischen eignen.

3. Stoffhygiene

Ist nicht jedermanns Sache, lohnt sich aber vom Müll her sehr. So nutzen wir für unseren Sohn hauptsächlich Stoffwindeln, durch die wir sogar Geld sparen (Wie viel kosten unsere Stoffwindeln?). Und ich selbst nutze Stoffslipeinlagen* und überlege, während der Periode, auch auf Cups umzusteigen, sodass ich dort wieder Müll spare.

4. Selter in Glasflaschen

Schmeckt nicht nur besser, sondern erspart zudem den PET- Müll. Es macht natürlich etwas mehr Aufwand, Kästen beim Einkauf zu schleppen, aber das fällt eigentlich nicht ins Gewicht. Denn mich erschreckte vor ein paar Jahren ein Artikel aus dem Spiegel, in dem von den hormonähnlich wirkenden Substanzen in PET- Flaschen berichtet wurde. Je länger eine Flüssigkeit in einem solchen Behältnis ist oder je wärmer diese Flasche wird, desto mehr Stoffe gehen ins Trinken über.

5. Haar-/ Körperseifen

Wir benutzen statt Shampoo und Duschgel aus Plastiktuben einfach Haar- und Körperseifen am Stück. Denn selbst die Naturkosmetik ist in Plastik verpackt, sodass wir uns immer mehr davon los machen und nun fast ohne Plastik in diesem Bereich leben. (Von Weleda konnten wir uns bisher noch nicht ganz trennen.) Mein persönliches Ziel wäre, irgendwann zumindest meine Haare, nur noch mit Wasser zu waschen. So handhaben wir es bei unserem Sohn. Bisher klappte das bei mir aber nicht so wirklich.

Nachhaltigkeit Tipps

Das waren also meine Tipps für einen nachhaltigeren Alltag. Ehrlich gesagt, habe ich lange gebraucht, um diese fünf Dinge zusammen zu tragen. Denn eigentlich fällt es einem irgendwann gar nicht mehr auf, dass man etwas anders macht als der „Durchschnitt“. Ich werde mich also weiter umsehen und vielleicht gibt es irgendwann eine kleine Fortsetzung.

Liebste Grüße,

eure Friederike

Dieser Artikel ist Teil der Reihe Sonntagsglück.

2 Kommentare

  1. Bin über Sonntagsglück auf deinen Blog gestoßen. Ich finde es immer wieder bewundernswert, wenn sich jemand intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Ich versuche selbst auch immer wieder ein wenig mehr darauf zu achten, muss aber gestehen, dass bei der Umsetzung und Beibehaltung der guten Vorsätze im Alltag schon noch Luft nach oben ist 🙂
    Das mit der Haarseife habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Vielleicht ja mal einen Versuch wert..

    • Prima, dass ich Dir vielleicht eine Anregung geben konnte. 🙂 Ich denke Luft nach oben gibt es immer, doch jede Kleinigkeit ist viel wert, wie ich finde.

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