Rückblick: Der Tag mit einem acht Monate alten Baby

acht Monate Baby

Es war einmal der Tag, der wie so oft viel zu früh und viel zu grau startet. Nach einer Nacht, die schlechter war als alle anderen Nächte, gefühlt, denn der Morgen ist grau und die Nächte eigentlich alle gleich in letzter Zeit, nämlich scheiße.


Ja, da stellt man sich manchmal die Frage: Wie kam man auf diese „Schnapsidee“, ein Kind zu kriegen? Ich glaube, ein zweites will ich nicht.
Doch bevor ich den Morgen vor dem Abend loben kann, ist schon Mittag. Denn ich bekomme nicht mit, wie die Zeit vergeht, nach drei Schrei-/ Weinphasen und zwei Tagesschläfchen. So sitze ich am Mittagstisch und sehe dem Kind zu, wie es innerhalb von 30 Sekunden eine halbe Banane zum Nachtisch inhaliert und sich freut, als gäbe es kein Morgen mehr. Ja, das sind dann doch die schönen Momente.

Baby acht Monate


Der Nachmittag vergeht ohne nennenswerte Vorkommnisse. Der Papa macht zwischen dem Spielzeug ein Schläfchen auf dem Boden, während der Sohn zwei Zimmer weiter die Regale ausräumt.
Auch mich übermannt die Müdigkeit, aber nein, um fünf geht er eh ins Bett, um sechs schläft er nach vielem Schreien.
Ich bin müde, habe nichts geschafft, was ich schaffen wollte, aber ich bin müde, dann vielleicht morgen, wieder nicht. Also lege ich mich hin, neben meinen Sohn ins Familienbett, denn der nächste Tag beginnt früh, vielleicht um vier, vielleicht um fünf. Ich sehe in das unschuldig schlafende Babygesicht, irgendwie wäre noch ein Kind auch toll, vielleicht…
Schlafe ich ein.

PS.: Dieser Text entstammt meinem kleinen Tagebuch, das ich seit der Geburt meines Sohnes führe. Es wurde von mir somit nicht rückblickend geschrieben, sondern bereits im September 2016 verfasst.

Liebste Grüße,

eure Friederike

Baby acht Monate

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